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Aufnahme in das Förderprogramm "Dorfentwicklung"


Mit Mitteln aus dem Förderprogramm "Dorfentwicklung" unterstützt das Land Hessen Städte und Gemeinden - nicht nur, um das Ortsbild aufwerten zu können, sondern auch, um das gemeinschaftliche Leben zu fördern. Am 13. September überreichte die Hessische Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Frau Priska Hinz im Parlamentsaal des Bürgerzentrums hierzu den Anerkennungsbescheid und sagte: "Bürgerschaftliches Engagement ist ein wichtiger Bestandteil einer lebendigen Dorfgemeinschaft. Der Landesregierung ist es ein Anliegen, das Ehrenamt und das kulturelle und soziale Leben in Dorfregionen zu fördern und zu stärken." Die Beteiligung der Bürger sei immens wichtig, betonte die Ministerin. Beteiligten sich keine Bürger, dann könne sich die Politik abstrampeln und die Bürger trotzdem nicht mit dem Ergebnis zufrieden sein.

Die Fördermöglichkeiten umfassen neben Investitionen in Gebäude und Grundversorgung auch soziale und kulturelle Vorhaben sowie Dienstleistungen für Beratung, Moderation und Marketingmaßnahmen für Innenentwicklungsprojekte. Darüber hinaus ist der städtebaulich verträgliche Rückbau (Abriss von Gebäuden) möglich. Bedingung ist, dass es sich im alten Ortskern befindet und die Folgenutzung für die betreffende Kommune wichtig und sinnvoll ist. Sinn des Programmes sei es insgesamt, die alten Ortskerne zu erhalten und nach Möglichkeit dort auch wieder junge Familien anzusiedeln.

Insgesamt 24 Millionen Euro werden jährlich landesweit für die kommenden Jahre in dem Programm an Fördermitteln von EU, Bund und Land zur Verfügung gestellt. Welchen Anteil davon die Stadt bekommt, kann in diesem frühen Stadium auch Hildegard Michelssen vom Büro Dorf- und Regionalentwicklung des Landkreises nicht beziffern. Begonnen wird mit der Phase des IKEK (Integriertes kommunales Entwicklungskonzept). Wenn dieses von Groß-Bieberau durchlaufen wurde, kann erst beziffert werden mit welchen Fördergeldern die Stadt tatsächlich rechnen kann. Der Prozess startet nun mit der Gründung einer Steuerungsgruppe aus Bürgern und politischen Vertretern. Danach werde man in die Phase der Umsetzung des IKEK eintreten. Unsere Architektin Patricia Inhofer, wird das IKEK Projekt betreuen.

"Groß-Bieberau kann auf aktive Vereine und eine engagierte Bürgerschaft bauen. Ich bin mir sicher: Mit Hilfe der Fördermittel wird die Stadt Groß-Bieberau für die Bürgerinnen und Bürger neue Möglichkeiten zum Engagement im Ehrenamt schaffen", so die Hess. Ministerin.

WAS IST IKEK? Seit 2012 gibt es das integrierte kommunale Entwicklungskonzept (IKEK). Ziel des Programms ist die aktive Gestaltung des demografischen Wandels besonders im ländlichen Bereich.

Bürgerschaftliches Engagement soll gefördert werden bei der Erarbeitung von Perspektiven und Strategien für die zukünftige Entwicklung der entsprechenden Kommune mit ihren Orts- und Stadtteilen. Dabei sollen auch die öffentliche und private Daseinsvorsorge sowie die technische Infrastruktur, gestärkt werden. Die Vielfalt dörflicher Lebensformen und auch das bau- und kulturgeschichtliche Erbe soll erhalten bleiben.


Generalsekretär der hessischen CDU, Manfred Pentz, Stadtverordnetenvorsteher Bernd Führer, Hess. Ministerin Priska Hinz, Erster Stadtrat Dieter Buxmann


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