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Ehrenmal und Denkmäler


Beeindruckend überragt das Ehrenmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges Groß-Bieberau. 1929 wurde es im Auftrag der Gemeinde durch den einheimischen Architekten Carl Böhm (1888-1969) auf dem Haslochberg errichtet.

Auf einer abgestützten Terrasse, zu der eine zweiläufige Treppenanlage führt, erhebt sich der wuchtige Turm auf achteckigem Grundriss. Abgedeckt wird er von einer flachen Betonkuppel, die eine Öffnung in Form eines eisernen Kreuzes hat. Ausgesuchte Basaltbruchsteine wollte Böhm als "Zyklopenmauerwerk" aufgeblendet sehen, die Fassade gliederte er durch acht spitz zulaufende Pfeilervorsprünge und vier spitzgiebelige Öffnungen, über denen je ein Eisernes Kreuz als Ornament angebracht ist. Im Inneren erinnern Schrifttafeln an die Namen der Gefallenen. Zu beiden Seiten der Treppe sind flache gußeiserne Schalen aufgestellt.

In dieser beschriebenen Form dominierte das Ehrenmal freistehend den Haslochberg bis in die sechziger Jahre. Durch die Wohnbebauung am Hang verlor es allerdings viel von seinem beherrschenden Anspruch. Abgemildert wurde dadurch auch die Strenge, das Kritische, das aus seiner expressionistischen Architektur spricht.

Das acht Meter hohe "Ostlandkreuz", gestiftet von den Heimatvertriebenen, war 1952 in das Denkmal integriert worden. Zum Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkrieges wurden 1958 zusätzlich vier Granitplatten im Inneren angebracht.

Für die Gefallenen von 1870/71 war vor der Kirche in Groß-Bieberau 1905 ein Kriegerdenkmal in traditioneller Form errichtet worden. Mit dem Mahnmal des Architekten Carl Böhm hatte sich die Gemeinde nicht nur der modernen Architektur zugewandt, sondern auch einen außergewöhnlichen Standort dafür ausgewählt.

Quelle: http://www.odenwald.de/sights/marks/gbemahb.htm


Das Germania Denkmal
Das Germania Denkmal

Vor der Kirche steht auf dem Marktplatz ein Denkmal für die Kriegsteilnehmer von 1870/71. Auf einem Granitsockel steht eine Germania aus Bronze. In der linken Hand hält sie ein Schwert, in der erhobenen Rechten die Kaiserkrone. Vier Tafeln des Sockels tragen Inschriften. Auf den beiden Tafeln rechts und links werden die Namen der Kriegsteilnehmer genannt, auf der rückwärtigen Tafel sind die Schlachtenorte in Frankreich verzeichnet. Die vordere Tafel trägt die Inschrift: "Den Gefallenen zum Gedächtnis. Den Lebenden zur Anerkennung. Den künftigen Geschlechtern zur Nacheiferung." Das Denkmal wurde 1905 von der Gemeinde Groß-Bieberau gestiftet.


Das Rodauer Denkmal
Das Rodauer Denkmal

Das Rodauer Denkmal "Zum Gedenken der Gefallenen der beiden Weltkriege" aus grauem Basalt ist eine Stelle mit gemeißelter Girlande und Eisernem Kreuz darüber. Auf einer Tafel sind die Gefallenen des 1. Weltkriegs verzeichnet. Dieses Denkmal wurde 1922 von der Gemeinde Rodau gestiftet. Nach 1945 wurden die Gefallenen des 2. Weltkriegs hinzugefügt. Das Denkmal stand früher an der alten Schule in der Hauptstraße. Seit 2007 hat es seinen Platz auf dem Rodauer Friedhof.



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